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Alfred Neven DuMont überträgt Anteile auf seine Tochter



Vor neun Wochen postete die Kölner Mediengruppe M. DuMont Schauberg, dass der Verlegersohn Konstantin Neven DuMont (43) seine Geschäftsanteile „im gegenseitigen Einvernehmen an seine Eltern übertragen hat“. Damals wurde über die Einzelheiten Vertraulichkeit vereinbart.

„Media Tribune“ kennt die Fakten: Der Junior verfügte bisher über jeweils sieben Prozent der beiden Parallelgesellschaften Mediengruppe M. DuMont Schauberg GmbH & Co. KG (Kommanditeinlagen insgesamt 116 Mio. Euro) und Sagittarius Verwaltungs- und Beteiligungs-Gesellschaft mbH & Co. KG (44 Mio. Euro). Davon übertrug er fünf Prozent an seinen Vater Prof. Alfred Neven DuMont (86) und zwei Prozent an seine Mutter Hedwig Neven DuMont geborene Prinzessin von Auersperg (66).

Nun lagen 22,66 Prozent bei Alfred und neun Prozent bei Hedwig Neven DuMont. Sodann reduzierte der Senior seine Anteile auf 16 Prozent und übertrug den Rest an seine Tochter Isabella Neven DuMont (45), die ihre Anteile von 5,5 auf 12,16 Prozent erhöhte. Isabella hatte bereits im März 2011 im Vorstand die Nachfolge ihres abtrünnigen Bruders angetreten.

Alfred ist der erstgeborene Sohn von Kurt Neven DuMont (1902-1967). Sein Bruder Dr. Reinhold Neven DuMont (78), bis 2002 Verleger von Kiepenheuer & Witsch, hält fünf Prozent. Jeweils ein Prozent liegen bei der Schwester Silvia Schlagintweit (87) sowie bei deren Kindern Jürgen Scheibler (65), Nicola Mayer-Schlagintweit (57) und Kaja Schlagintweit (53), jeweils 0,5 Prozent halten die beiden Enkel Daniel Niels (32) und Robin Dominik Aschoff (30). Daniel Brücher-Lohrengel (58) und Niko von Glasow (52), die beiden Söhne der zweiten Schwester Mariella Brücher (1930-2009), besitzen jeweils 1,42 Prozent. Macht zusammen 50 Prozent für die Nachkommen von Kurt Neven DuMont.

Die andere Hälfte an M. DuMont Schauberg gehört dem Stamm August Neven DuMont (1887-1965). Dessen Schwiegersohn Dieter Schütte starb am 8. Februar im 90. Lebensjahr. Er war zuletzt mit 25 Prozent Hauptgesellschafter des Zeitungskonzerns und hinterließ fünf Kinder. Aus seiner ersten Ehe mit der 1968 verstorbenen Brigitte Neven DuMont stammen Cornelia Vischer (59) und Christian DuMont Schütte (56), aus seiner zweiten gingen Marco Schütte (42) sowie die Zwillinge Ingo Schütte und Nadine Erfurt (38) hervor. Bei Marco, Ingo und Nadine lagen bisher jeweils zwei Prozent. Cornelia hatte 7,5 und ihr Sohn Gregor (25) ein Prozent. Christian hielt 10,5 Prozent und sitzt seit Januar 2009 im Vorstand.

(Autor: Jens. J, Meyer)

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