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Springer und Döpfner im Aktienverkauf erfolgreich



Dr. h. c. Friede Springer (68) hat in den zurückliegenden acht Jahren ihr persönliches Depot an Axel Springer-Aktien von 3,544 Millionen auf 2,309 Millionen Stück reduziert (entspricht einem Anteil von 7 % am Unternehmen) und damit ein gutes Geschäft gemacht. Unter dem Strich erlöste sie nach Berechnungen von Media Tribune dabei 133 Millionen Euro. Es wären sogar mehr als 150 Millionen Euro gewesen, wenn sie Vorstandschef Dr. Mathias Döpfner (47) im Juli 2006 bei dessen indirektem Kauf von Springer-Papieren, die aus ihrem Depot stammten, nicht 18 Millionen Euro geschenkt hätte.

Döpfner wiederum, der sein Paket über die Brilliant 310. GmbH hält, verschlankte zwischen 2006 und heute seinen Anteil am Unternehmen ebenfalls, und zwar von 680.000 auf knapp 374.000 Aktien (1,1 %). Das brachte ihm in der Summe fast 33 Millionen Euro ein. Friede Springer holte also pro Aktie im Schnitt etwa 108 Euro heraus, Döpfner 107 Euro. Der aktuelle Kurs liegt bei 100 Euro. Über die Axel Springer Gesellschaft für Publizistik GmbH & Co. besitzt Friede Springer weitere 15,300 Millionen Springer-Aktien (46,4 %).

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