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Oliver Heine – Springer-Aufsichtsrat ist auch Jahr-Partner



Einige Mediendienste haben registriert, dass Oliver Heine (48) am 22. Juni für 82.490 Euro 1.000 Aktien der Axel Springer AG erworben hat. Der Chef der Anwaltskanzlei Heine & Partner an den Hamburger Colonnaden wurde auf der Hauptversammlung vom 20. April 2005 als Nachfolger des Gründerenkels Axel Sven Springer (44) in den Aufsichtsrat des Berliner Medienunternehmens gewählt. Bereits im Sommer 2007 investierte Heine 252.000 Euro in 2.000 Springer-Aktien.

Der Rechtsanwalt und der Springer-Erbe sind seit Jahren geschäftlich eng verbunden. Vor ein paar Jahren beteiligten sie sich gemeinsam an der Restaurantkette TEX’S BAR-B-Q, die u.a. an der Reeperbahn „Real American Food“ offeriert. Gemeinsam beteiligt sind beide auch an der Lange Assets & Consulting GmbH, welche sich mit Anlagevermittlung und Portfolioverwaltung beschäftigt. Ihr Geschäftsführer Thomas Lange (43) hält 25 Prozent der Anteile, Axel Sven Springer 25,1 und Oliver Heine 24,9 Prozent. Das restliche Viertel stammt von Springers Jugendfreund John Jahr (45).

Jahr ist ein Enkel der legendären Verlegers John Jahr senior (1900-1991) und der einzige Sohn von John Jahr junior (1933-2006). Er leitet die noble hanseatische Immobilienfirma Dahler & Company Group am Neuen Wall, wo auch Lange Assets & Consulting residiert. Dahler & Company hieß früher Jahr & Heine und gehört heute zu je einem Viertel Björn Dahler (51), Oliver Heine, John Jahr sowie der H+J Beteiligungen & Co. KG. Persönlich haftender Gesellschafter (Komplementär) von H+J ist wiederum John Jahr, Kommanditistinnen sind die anderen Erben von John Jahr junior, die Witwe Heike Jahr (68) zur einen und die Schwestern Jessica Jahr-Schwiebert (47) und Jonica Jahr-Goedhart (41) zur anderen Hälfte.

Das Quartett Dahler, Heine, Jahr und H+J, teilt sich neben Dahler & Company in ähnlicher Weise auch die HVA Grundbesitz KG und die erst im vorigen Spätsommer gegründete „Mews“ GmbH & Co. KG. In der HVA haften die drei Herren persönlich, während H+J das Kommanditkapital stellt. Bei den „Mews“ hält jeder der vier eine Kommanditeinlage von 250 Euro und haftet mit 6.250 Euro für die gleichnamige Verwaltungsgesellschaft mbH. Als „Mews“ bezeichnet der Brite – und deshalb auch der Hamburger – ehemalige zu modischen Wohnungen umgebaute Kutscherhäuschen.

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