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Ex-Bertelsmann-Manager Andreas Schmidt gestorben



Nach Informationen von „Media Tribune“ ist der Journalist und Medienmanager Andreas Schmidt im Alter von 54 Jahren in Panama gestorben. Schmidt war unter anderem bis 2001 beim Medienkonzern Bertelsmann sowohl President und CEO der eCommerce Group (BeCG) als auch Chairman und CEO bei BeMusic.

Er begann seine Karriere mit 16 Jahren beim Bundesgrenzschutz und wechselte nach einem Unfall mit einer Übungsgranate, der ihm einen Gehörschaden zufügte, mit 22 in den Journalismus. Schmidt arbeitete für „Die Welt“, „Bunte“ und – nach einer zweijährigen Auszeit – ab 1987 als Reporter der Münchner „Abendzeitung“ und „Bild“. Danach war er Chefredakteur von „TV Movie“ im Bauer Verlag, gründete anschließend bei Gruner + Jahr 1994 „TV Today“, war bei G+J zudem Managing Director Electronic Media Service und wurde 1998 CEO von AOL Europe. Dort hat er nicht zuletzt mit Boris Beckers „Drin“-Spot Werbegeschichte geschrieben. Als Bertelsmann im Jahr 2000 seinen Anteil an AOL verkaufte, endete auch für Schmidt die Episode bei dem Online-Dienst. Als CEO der BeCG war es später seine Aufgabe, die Inhalte des Konzerns, vom Buchbestseller bis zur CD, im Internet, über Handy oder im Kabel zu verkaufen. Beim spektakulären Napster-Deal war er neben dem damaligen Bertelsmann-Chef Dr. Thomas Middelhoff der Hauptakteur. Nach seinem Weggang von Bertelsmann machte sich Schmidt schließlich 2002 in den USA mit der Firma Schmidt Media, LLC selbstständig. Er hinterlässt drei Kinder aus drei Ehen.

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