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Senioren-CDU will Werbung auf ARD und ZDF stoppen




Prof. Dr. Otto Wulff

Prof. Dr. Otto Wulff


Wenn es nach der Senioren-CDU geht (nach eigenen Angaben 56.000 zahlende Mitglieder; 360 Kreisvereinigungen bundesweit), in der sich über 60-jährige CDUler tummeln, sollen der CDU-Bundesvorstand, die von der CDU getragenen Landesregierungen, die CDU-Landtagsfraktionen sowie alle der CDU angehörenden Gremienmitglieder in den öffentlich-rechtlichen Anstalten ein Finanzierungssystem „entwickeln und durchsetzen“, mit dem ZDF und ARD ohne Werbung auskommen können.

Rundfunkgebühren sichern die Grundversorgung


In dem am Sonntag, den 17. Oktober 2010 in Berlin veröffentlichten Antrag der Senioren-Union, die von dem Bundesvorstandsmitglied Prof. Dr. Otto Wulff (77) als Vorsitzendem geführt wird, heißt es zur Begründung: „Wir brauchen einen fairen Wettbewerb zwischen den öffentlich-rechtlichen und den privaten Rundfunk- und Fernsehanbietern.

Dazu gehört eine klare Abgrenzung der Finanzierungsmethoden. Beide sichern die Vielfalt der Medienangebote. Die öffentlich-rechtlichen Rundfunk- und Fernsehsender sind ein Garant für Meinungsvielfalt und haben dabei vor allem die Aufgabe, eine Grundversorgung mit Bildung, Information und Kultur zu gewährleisten. Dazu dienen die Rundfunkgebühren. Werbefinanzierung sollte nur den Privaten vorbehalten sein, die in erster Linie die Unterhaltung des Publikums als Aufgabe haben. Ihnen sollte die kommerzielle Ausrichtung vorbehalten sein.“

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