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Agentur Defacto X gewinnt WAZ-Gruppe



Noch nicht offiziell, aber auf Media Tribune-Nachfrage bereits bestätigt: Neben dem Verlag Axel Springer (Bild, BamS und B.Z.) wird die Erlanger CRM- und Dialog-Agentur Defacto X künftig auch für die WAZ-Gruppe aktiv sein. Überhaupt sieht Jan Möllendorf, Geschäftsführender Gesellschafter von Defacto X, für die Verlags- und Medienbranche noch ein Riesen-Potenzial für CRM, sprich Kundenbeziehungsmanagement.


Agentur Defacto X gewinnt WAZ-Gruppe

Defacto X-Geschäftsführer Jan Möllendorf (links) und Claus Schuster


Insbesondere durch die digitalen Angebote in Verbindung mit Tablets und Smartphones öffneten sich für Printhäuser jetzt ganz neue Perspektiven in Sachen Abonnenten-Gewinnung und vor allem -Bindung. „Es geht darum, die Transaktionsdaten der Kunden intelligent zu nutzen und den Abonnenten einen Mehrwert anzubieten, der Verharrungs-Bedürfnisse weckt“, so Möllendorf im Rahmen eines Pressegespräches. In diese Richtung bewege sich beispielsweise Burdas Playboy: Abonnenten des digitalen Magazins erhielten seit Kurzem eine individualisierte Titelseite.

Für Möllendorf steht fest: In der persönlichen Ansprache und in maßgeschneiderten Angeboten liege die Zukunft der Medien. Über diesen Hebel ließen sich die Auflagenerosionen wirkungsvoll bekämpfen und neue Erlösquellen erschließen. „Dafür ist allerdings ein Umdenken nötig“, betont er: weg von der Flüstertüte, um möglichst die Masse zu erreichen, und hin zur 1:1-Kommunikation.

Defacto X hat im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von 32 Millionen Euro erzielt, 26,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Aktuell beschäftigt die Agentur knapp 240 Mitarbeiter. Hauptgesellschafter ist Claus Schuster, der das Unternehmen vor sechs Jahren von seinem Vater Erich Schuster übernahm. Den Rest der Anteile teilen sich seine Schwester und sein Schwager, Jan Möllendorf.

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