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DieRedaktion.de: Post startet Content-Plattform



Die Deutsche Post hat auf der Computermesse CeBit ein neues Webportal zur Vermarktung von Medieninhalten vorgestellt. Die Plattform DieRedaktion.de richtet sich an Journalisten, Verlage, Corporate Publishing-Dienstleister sowie Unternehmen und Verbände. Diese sollen auf dem Online-Marktplatz mit journalistischen Inhalten handeln.


Post startet DieRedaktion

Startseite DieRedaktion.de


Auf dem Portal können sich Journalisten mit einem Autorenprofil präsentieren, Artikel anbieten und sich um Aufträge bewerben. Die Registrierung erfolgt via Presse-Ausweis und Identifizierungsverfahren. Verlage und CP-Dienstleister können bereits veröffentlichte Beiträge ein weiteres Mal veröffentlichen, auf Fachautoren zugreifen oder neue Artikel kurzfristig beziehen. Die Post übernimmt die Zahlungsabwicklung.

Wer über DieRedaktion.de Inhalte verkaufen will, muss eine Jahresgebühr von 72 Euro bezahlen. Die Zahlung für 2011 entfällt für diejenigen, die sich bis einschließlich 30. April anmelden. Verkäufer von journalistischen Inhalten müssen der Post zudem eine Provision von 30 Prozent des Honorars überlassen. Wer einen Auftrag annimmt, zahlt 15 Prozent seines Honorars.

Post startet DieRedaktion

Post-Vorstand Jürgen Gerdes

Mit DieRedaktion.de verbinden wir das Ziel, die Marktbedingungen für Qualitätsjournalismus in Deutschland zu verbessern und damit Vermarktungschancen für Journalisten zu eröffnen“, sagt Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Brief Deutsche Post DHL. Die Verlage Axel Springer AG und IDG Communications Media AG sowie der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) unterstützen das Projekt.


DieRedaktion.de erweitert auf innovative Weise das Geschäftsfeld der Verlage”, sagt Springer-Vorstand Dr. Andreas Wiele. IDG-Vorstand York von Heimburg bezeichnet das Webportal als „gute Management-Plattform zur zentralen Organisation der freien Journalisten.” Und DJV-Vorsitzender Michael Konken sieht in DieRedaktion.de „ein interessantes Geschäftsmodell, um gerade als freier Journalist neue Kontakte und damit neue Einnahmequellen zu erschließen.” Springer will im ersten Schritt rund 10.000 bereits erschienene Artikel über DieRedaktion.de zweitverwerten.

Flankiert wird der Start des Post-Projektes durch eine Werbekampagne, entwickelt von Publicis Hamburg. Die Anzeigen- und Werbebanner-Motive zeigen Testimonials, die die Vorteile der Plattform erklären.

Ein ähnliches Konzept wie DieRedaktion.de, wenn auch nicht in diesem Umfang, verfolgt der im Oktober 2010 gelaunchte Online-Shop Spredder. „Autoren schreiben, Redaktionen kaufen, um alles andere kümmern wir uns”, heißt es auf der Website. Redaktionen zahlen für Spredder-Artikel 2 Cent pro Zeichen (ca. 70 Cent pro Zeile). 70 Prozent sind das Honorar für den Autoren, 30 Prozent die Provision für die Spredder GmbH (Geschäftsführer: Sebastian Esser).

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  • Rg

    Das ist für einen Online-Dienst ja ziemlich seltsam: Warum gibt es in diesem (und in anderen) Artikeln keine Links , z.B. zum beschriebenen Dienst der Post? Sorry, aber das ist 1999.
    RG, München

  • Auch wenn der Weg von „DieRedaktion.de” zur Adresszeile nicht der weiteste ist: Wir haben uns die Kritik zu Herzen genommen und das Angebot von Media Tribune entsprechend aufbereitet. In den Artikeln finden sich ab sofort in sinnvollem Umfang weiterführende Hinweise und Inhalte. Danke!

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