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Frauenmagazin „Emotion” erreicht Gewinnschwelle



Emotion-Verlegerin Dr. Katarzyna Mol

Verlegerin Dr. Katarzyna Mol

Die Geburtstagsausgabe am 16. Februar 2011 gibt doppelt Grund zum Feiern: Vor einem Jahr erschien die Frauenzeitschrift „Emotion” erstmals unter dem Dach des neu gegründeten Emotion Verlags, und das Magazin befinde sich nur noch einen Wimpernschlag von der schwarzen Null entfernt. Das verkündete Herausgeberin Dr. Katarzyna Mol in einem Pressegespräch am Mittwochabend. Die Einzelverkaufsauflage habe mit 37.000 Exemplaren (Ausgabe 2/2011) einen neuen Höchststand erreicht. Die Abonnenten-Zahl liege konstant bei rund 9.000 Exemplaren. Und das Jubiläumsheft komme auf 13 vollbezahlte Anzeigenseiten (Preis 1/1 4c: 14.500 Euro). „Mit diesem Mix erreichen wir die Gewinnzone”, so Mol.

Zusammen mit dem Investor Dr. Heiner Bente, der 28 Prozent der Anteile erhielt, hatte sie im Dezember 2009 im Rahmen eines Management Buyouts den Anfang 2006 gegründeten Monatstitel von Gruner + Jahr übernommen. Finanziert von der Hamburger Sparkasse und unterstützt von der BTG Beteiligungsgesellschaft Hamburg, wagte Mol, die Verlagsleiterin bei Emotion war, den Neustart.

Coaching-Chefin bei Emotion: Anke Rippert

Coaching-Chefin Anke Rippert

Bente stieg Ende vergangenen Jahres aus. Anke Rippert hält nun 18 Prozent, ihr Bruder Thomas Rippert die restlichen zehn Prozent an der Inspiring Network GmbH & Co. KG, deren 100-prozentige Tochter der Emotion Verlag ist. Während Thomas sich auf seine Rolle des Investors beschränkt, engagiert sich Anke Rippert aktiv im Unternehmen. Sie leitet den Geschäftsbereich Coaching, der nach ihren Angaben mittlerweile etwa zehn Prozent des Umsatzes ausmache und perspektivisch ein Viertel der Erlöse einbringen werde.

Den Kernpunkt bildet hier die Vortragsreihe „Von den besten Frauen profitieren”, die in diesem Jahr statt wie bisher in vier Städten nun in sechs Städten (je fünf Abende) veranstaltet werden soll. Die Zahl der Teilnehmerinnen, die jeweils 69,90 Euro Eintritt bezahlen, liege stets bei über 200, so Rippert.

Eine weitere Ertragssäule ist das zweimonatliche Supplement „Women at Work”, das sich speziell an berufstätige Frauen richtet und von Sponsoren auch als Corporate Publishing-Plattform genutzt wird.

Chefredakteurin Dorothee Röhrig

Chefredakteurin Dorothee Röhrig

Doch auch vom Hauptheft erwartet das 13-köpfige Emotion-Team Zuwächse. In fünf Jahren solle sich der Titel nach Ansicht Mols 100.000 Mal verkaufen. Chefredakteurin Dorothee Röhrig entwickelt das Blatt kontinuierlich weiter. So werde ab Heft 5 die Wohnstrecke von zwei auf fünf Seiten ausgebaut und der Umfang insgesamt von 132 Seiten auf 144 Seiten erhöht.

Der wichtigste Unterschied zur Anfangszeit: „Wir sind mit unseren Themen weniger studienlastig, mehr am Leben, am Alltag”, erklärt die Chefredakteurin. Auch habe man die Psychologie-Schiene verlassen, damit allerdings auch Stamm-Leserinnen eingebüßt. „Dafür erreichen wir jetzt mehr selbstbewusste Frauen, die uns als Inspirationsquelle sehen”, so Röhrig.

Zudem werde es ab Heft 4 für die Schweizer Ausgabe acht vorgelagerte Seiten speziell für das Nachbarland geben. Mol rechnet damit, in der Schweiz etwa 8.000 Exemplare abzusetzen.

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