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Emanuel Eckardt: Halte Schritt – Kurt Ganske und seine Zeit



Er schrieb deutsche Pressegeschichte, Verlagsgeschichte, hielt sich aber stets im Hintergrund: Kurt Ganske. Wer war er? Autor Emanuel Eckardt erzählt die Geschichte eines Erfinders und Konstrukteurs und schließlich des Lenkers eines Unternehmens, das so verschiedene Facetten umfasste wie das Traditionsblatt „Rheinischer Merkur“ und den „Leserkreis Daheim“, die Zeitschriften „Merian“ oder „Film und Frau“. Sein Jahreszeiten Verlag erlebte mit Magazinen wie „Für Sie“ und „Petra“, „Vital“ und „Selbermachen“, „Der Feinschmecker“ und „Architektur & Wohnen“ eine erfolgreiche Gründung nach der anderen, während der Hoffmann und Campe Verlag und seine Autoren, allen voran Siegfried Lenz, die Bestsellerlisten eroberten.


Emanuel Eckardt: Halte Schritt - Kurt Ganske und seine Zeit

Kurt Ganske - Stille Wasser gründen tief

„Die Biografie dieses scheuen Menschen hat erstaunlich viele Facetten“, schreibt Eckardt. „Mittlere Reife; kaufmännische Lehre; mit neunzehn tritt er in den väterlichen Betrieb ein, einen in Kiel und Hannover operierenden Lesezirkel, den er zu einem florierenden Großunternehmen ausbaut, dem weltweit größten seiner Art. Er dreht ein großes Rad – vorausschauend, planmäßig, einfallsreich, verliebt ins Gelingen.

Er war Kaufmannsgehilfe und Buchhalter in Hamburg, Buchhändler in Berlin, Rittergutsbesitzer und Forstwirt in Hessen, Kriegsteilnehmer an zwei Fronten, Landwirt und passionierter Jäger, Sammler von Kupferstichen des 17. Jahrhunderts, Verleger in Hamburg und im Rheinland, Zeitschriftengründer, Konzernchef eines privaten Imperiums, das mit dem Jahreszeiten Verlag einen der fünf großen deutschen Zeitschriftenverlage umfasste und mit dem Hoffmann und Campe Verlag einen der traditionsreichsten deutschen Buchverlage. Nur hat er anders als seine Kollegen Gruner und Jahr, Bauer, Springer oder Burda nie den eigenen Namen ins Spiel gebracht.“


Zum Autor:

Emanuel Eckardt, 1942 in Hamburg geboren, studierte Illustration und Buchgrafik, arbeitete als freier Karikaturist und seit 1971 als freier Reporter für den „Stern“. 1981 erhielt er den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Er war Mitglied der Chefredaktion von „Merian“ und „Geo“ und veröffentlichte zahlreiche Bücher.

Coypright Bildquellen: Hoffmann und Campe Verlag GmbH

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