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Werner Sonne – Und der Zukunft zugewandt



Insgesamt sechs Bücher hat der Fernsehjournalist Werner Sonne bisher geschrieben, davon drei mit einem amerikanischen Co-Autor. Auch in seinem neuesten Roman, der am 4. September in die Buchhandlungen gekommen ist, verpackt er politischen Zündstoff in ein bewegendes Beziehungsgeflecht.


Werner Sonne - Sein Roman liefert politischen Zündstoff in einem bewegenden Beziehungsgeflecht

Werner Sonne begann seine journalistische Karriere beim Kölner Stadtanzeiger. Für die ARD berichtete er heute aus Bonn, Washington und Warschau.


Und der Zukunft zugewandt“ (Bloomsbury Verlag, 300 Seiten, ca. 22,- Euro) spielt 1945/46 und behandelt laut Sonne ein völlig „untererzähltes Thema“ - die Zwangsvereinigung von KPD und SPD zur SED. Verbunden mit einer Liebesgeschichte, über die der Autor „nicht nur die Köpfe sondern auch die Herzen erreichen“ möchte:

Ein junger Sozialdemokrat, eine Halbjüdin und ein Kommunist sind im KZ Sachsenhausen inhaftiert. In den Ruinen von Berlin treffen sich die Hauptfiguren wieder, die Karten werden neu gemischt. Für Werner Sonne war es eine besondere Herausforderung, die politische und emotionale Situation jener Jahre zu beschreiben, die vor seinem eigenen Geburtsjahr 1947 stattfanden. Für den Schnellschreiber war die Recherche der spannendste Teil. Mit der Frage: „Braucht Deutschland eine Vereinigte Linke?“ schlägt der Autor im Nachwort geschickt die Brücke zur Neuzeit.


Werner Sonne: Und der Zukunft zugewandt - Buchcover

Der Kampf entwurzelter Menschen um ein neues, menschliches Deutschland nach dem Krieg”

Auch Erich W. Gniffke, Großvater von Chefredakteur ARD-aktuell, Kai Gniffke, taucht in seiner Funktion als Mitglied des Zentralausschusses der SPD in dem Roman auf. Gniffke schreibt auf dem Cover: „Der Roman von Werner Sonne zeigt auf eine bewegende Weise den Kampf entwurzelter Menschen um ein neues, menschliches Deutschland nach dem Krieg.

Seine Romanfiguren spiegeln die innere Zerrissenheit, die Schwächen, aber auch die Kraft von Menschen wie meinem Großvater Erich W. Gniffke, die unversehens zum Spielball weltpolitischer Interessen wurden. Wer die heutige Diskussion um eine geeinte Linke in Deutschland richtig verstehen will, sollte die Nachkriegsgeschichte kennen, die Werner Sonne in seinem Roman lebendig werden lässt.“




Möglicherweise, so Kai Gniffke, hat das Buch seines Großvaters Erich W. Gniffe – „Jahre mit Ulbricht“ – Sonne sogar inspiriert, umfangreiche Recherchen für den eigenen Roman zu betreiben.

Der Roman zum Thema: Zufällig fand am Tage der Veröffentlichung des Buches, am 4. September also, die Gedenkfeier zum 65. Jahrestages der Eröffnung des Speziallagers 7, des KZ Sachsenhausen statt.

Anlässlich des Erscheinens von Werner Sonnes „Und der Zukunft zugewandt“ fand am 16. September 2010 im ARD Hauptstadtstudio eine Podiumsdiskussion statt, moderiert von Jan Hofer. Teilnehmer waren die SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles, Dr. Gregor Gysi, Vorsitzender der Fraktion „Die Linke“ im Bundestag, Parteienforscher Prof. Dr. Peter Lösche und natürlich der Autor selbst. Thema: „Deutschlands Linke: Konfrontation oder Kooperation?“

Coypright Bildquellen: Privat, BV-Berlin-Verlag-GmbH

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